Monday, March 22, 2010

Telephony for Expats

Jetzt lebe ich schon seit mehr als 10 Jahren im Ausland - und erst jetzt habe ich mehr durch Zufall eine Loesung gefunden fuer ein Problem das sicher viele "Expats" beobachtet haben: Durch den Umzug ins Ausland verliert man zunehmend den Kontakt mit vielen Freunden, unter anderem da dass telefonieren ins Ausland, auch im "Internet Age" immer noch eine erhebliche Hemmschwelle fuer viele Inlaender zu sein scheint. Woran das liegt ist nicht wirklich klar, aber so gut wie jeder Expat wird bestaetigen dass die Anzahl der Telefonanrufe aus dem Heimatland im Allgemeinen zurueckgeht. (Vermutlich liegt es zu einem nicht unerheblichen Teil daran, dass man eben ungerne in einem Land anruft, dessen Sprache man nicht wirklich beherrscht. Und daran dass Auslandsgespraeche immer noch als "teuer" gelten, auch wenn das mittlerweile eigentlich nur dann noch wirklich stimmt wenn man vom Mobiltelefon aus anruft.)

Seitdem ich jedenfalls zusaetzlich zu meiner Franzoesischen Telefonnummer hier in Paris auch noch eine deutsche Telefonnnummer habe, rufen definitiv ploetzlich wieder mehr Leute an.

Die fuer eine deutsche Rufnummer im Ausland benoetigte Technologie ist aeusserst simpel:
Man nehme einen normalen ADSL Anschluss und besorge sich eines der (relativ neuen) Siemens IP-DECT Telefone. In meinem Fall habe ich ein Gigaset 580 IP bei Amazon bestellt. Kostenpunkt ca. 50 bis 60 Euro. Die Basisstation ist DECT GAP kompatibel, d.h. man kann bestehende DECT Telefone damit verbinden und muss diese nicht wegwerfen.

Die Siemens A580IP Basisstation hat zwei Anschluesse. Einen herkoemmlichen analogen (welchen ich mit der analogleitung die aus meiner Freebox herauskommt verbunden habe) - diesen verwendet man fuer den Telefonanschluss im Gastland. Zusaetzlich hat die Basistation von Siemens einen Ethernetanschluss. Diesen verbindet man mit dem lokalen Netzwerk (in Frankreich also mit der selben Freebox, aber eben ueber ein Netzwerkkabel.)

Wenn alles verkabelt ist wirds etwas spannender: Die Basisstation muss fuer VoIP telefonie ueber SIP konfiguriert werden. Das Gigaset 580IP erlaubt die Konfiguration von mehreren SIP Anbietern.

Als ersten Anbieter habe ich hier in Frankreich den SIP Zugang von FREE eingetragen. Das ist insofern interessant, als es erlaubt anschliessend mehrere Gespraeche gleichzeitig ueber die selbe Basisstation zu fuehren (vorausgesetzt man hat mehrere DECT Handsets oder Kopfhoerer angeschlossen), und als die Gespraechsqualitaet ueber SIP erstaunlicherweise besser ist als ueber die Analogleitung der Freebox. (Allerdings erlaubt Free aus Sicherheitsgruenden ausgehende Auslandsgespraeche nur auf dem analogen Anschluss der Freebox, was aber nicht wirklich stoert.)

Als zweiten Anbieter verwende ich sipgate.de wo ich schon seit Jahren einen Account im Ortsnetz meiner Eltern angemeldet hatte, den ich aber nie wirklich verwendet hatte. Ein account mit zugehoeriger deutscher Telefonnummer bei sipgate.de ist kostenlos (nur wenn man "rauswaehlen" will muss man Geld einzahlen, das brauchen wir aber fuer unsere Zwecke gar nicht, da Gespraeche von Frankreich nach Deutschland sowieso mit der Freebox schon kostenlos sind.)

Die SIP accounts traegt man einfach im Webinterface der Basistation ein. Wenn alles funktioniert hat sollte das anschliessend in etwa wie folgt aussehen:



(Wichtig ist dass unter Status "Registered" stehen muss - wenn das nicht der Fall ist ist die Leitung nicht "verbunden" mit dem Server.)

Man kann noch alle moeglichen weiteren Details konfigurieren, z.B. kann fuer jede Rufnummer festgelegt werden welche Nebenstellen (DECT Handsets) klingeln sollen. Das Gigaset 580 IP unterstuetzt auch den G.722 Codec welcher eine hervorragende Audioqualitaet beim Telefonieren bringt. Der Anrufbeantworter von Sipgate ist ebenfalls sehr gut integriert, wenn jemand eine Nachricht hinterlaesst wird das auf dem Display des Telefons angezeigt und man kann den Anrufbeantworter durch einfachen Tastendruck abfragen.

Thursday, December 31, 2009

Year-End

It is the 31st of December, time to look back at the past year. By incident I just came across this short article in Harvard Business Review which I found really stimulating food for thought.

2009 has been a year of economic crisis, of "stormy weather". It didn't come as bad (yet?) as many feared one year ago... Sometimes it takes a crisis for people to change, to realize that something is not going as it should be. The "sense of urgency" is often considered as the first thing required to inspire a change, and I believe the real positive evolution of the last year or two is that globally people start to realise that there is a need to change - not only in terms of how we treat our environment, but also in the way how we run our economy. But then, one of the books that moved me this year was the one of Naomi Klein, the Shock Doctrine, in which she shows how and when a "sense of urgency" has been used by politicians as a justification for major changes. The frontier between a positive use of crisis and the creation of the "sense of urgency" and a negative one seems to be a fine line.

But to come back on the HBR article - what strikes me is that in all these cases of change, the debate is quite rational and doesn't really dive into the world of feelings, emotions, of pride and self esteem. I believe that the HBR article is not only applicable to people in companies - who really need to rediscover that they are working with people and not only with machines - and that people have feelings - but that the same is applicable on a global level. Our society can only change if we don't forget the 'humanity dimension' and if people learn how to really care about (and not only care for) others.

Thursday, December 20, 2007

Joyeux Noël

Cinq mots que j’ai envie de dire à chacun de vous.
Cinq mots que j’ai envie de dire à Dieu.

Bonjour !
Que soit bon le jour de Noël !
Que soit bon chacun des jours de l’année qui vient !
Que la bonté reçue, offerte, éclaire nos jours.

Merci !
Merci d’exister et d’être là.
Merci de faire attention aux autres.
Merci pour l’écoute, l’amitié, la présence.

Pardon !
Si je vous ai fait de la peine,
si je ne vous ai pas donné ce que vous espériez,
je vous demande de ne pas m’en vouloir.

S’il te plait !
Je compte beaucoup sur vous,
sur votre fidélité et votre amitié.
Ne nous oublions pas

Au revoir !
Tant de choses à vivre et à faire.
Allons de l’avant
avec l’espoir de se revoir bientôt.


/Heureux Noël/

Tuesday, October 30, 2007

Nostalgy... ASCII ART !

Isn't this neat? Just imagine it appearing at 300 bps :-)


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